Wie geht das ? |
Für die Herstellung der Panoramen benutze ich eine kleine Digitalkamera, mit der ich eine Reihe von Aufnahmen mache, bis 360 Grad erreicht sind. Um den Blick mehr nach oben und unten zu ermöglichen, kommt davor meistens noch ein extremes Weitwinkel, womit die effektive Brennweite, äquivalent zum Kleinbildfilm, ca. 10mm beträgt. Die Kamera ist dazu auf einem Stativ mit einem speziellen Panoramakopf montiert.
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Dieser Kopf ermöglicht:
- exakte Ausrichtung in der Horizontalen mit eingebauter Libelle und Feineinstellung. Wird die Kamera nicht genau in der Horizontalen gedreht, “wandern” die Einzelbilder beim Zusammensetzen nach oben oder unten und es müsste unnötig beschnitten werden oder das Bild wäre ganz einfach schief.
- genaue Einstellung des Nodalpunktes auf den Drehpunkt des Stativs zur Vermeidung von Parallaxenfehlern zwischen den einzelnen Aufnahmen. Auftretende Parallaxenfehler würden ein exaktes zusammensetzen unmöglich machen. Dies ist insbesondere im Nahbereich wichtig.
- exakten Schwenk der Kamera um einen wählbaren Bereich. So erhalte ich gleichmäßige Überlappungen der Einzelbilder. Da der Panoramakopf für jedes Bild einrastet, brauche ich nach Einrichten der Kamera nicht mehr durch den Sucher sehen.
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Die Einzelbilder setze ich mit dem Programm Image-Assembler von Panavue zusammen. Was dieses Programm leistet zeigt folgender Auschnitt aus einem Panorama von der staatlichen Weinbaudomäne in Oppenheim: |
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  Hier drei “Rohbilder”. DasGebäude wird, bedingt durch den extremen Weitwinkel, deutlich verzerrt abgebildet. Das Haus scheint umzufallen.
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Das Ergebnis. Das Haus steht jetzt gerade. Die ursprünglich verbogenen senkrechten Linien sind jetzt genau im Lot. Der Mittelteil erscheint größer, weil er wesentlich näher an der Kamera ist, als die Seitenteile. Bei der Darstellung im Applet erscheinen die nach hinten gebogenen Linien auch noch gerade. |
Foto oben links: Lene Baarts |