Die wichtigsten Infos über Fahrradhelme

fahrradhelm in schwarz grau

So wie es Menschen in allen denkbaren unterschiedlichen Formen, Farben und Größen gibt, so gibt es auch viele verschiedene Fahrradhelme für die Menschen. Ebenso vielfältig wie die Formen in denen diese Art des Kopfschutzes auftritt, sind die verschiedenen Verwendungszwecke und Einsatzgebiete.

Der folgende Ratgeber soll ihnen einen groben Überblick über das Thema Fahrradhelm verschaffen, konzentriert sich dabei jedoch auf den alltäglichen Einsatz im Straßenverkehr.

Was ist ein Fahrradhelm?

Die auf Wikipedia genannte Definition ist meiner Meinung nach die schönste und dem ist auch nichts mehr hinzu zu fügen. Dort wird ein Radhelm korrekterweise definiert als, „Sporthelm für Radfahrer, der bei einem Unfall die auf den Schädel des Radfahrers einwirkenden Kräfte verringern soll, um so Verletzungen zu verhindern und abzumildern.“

Aussehen

Auch wenn das im ersten Moment eine idiotische Frage zu sein scheint, so gehe ich doch darauf ein. Im Alltag des Strassenverkehrs scheint es nämlich oftmals so, als ob viele Leute noch nie einem Fahrradhelm gesehen haben.

Der meistverbreitete Helm im privaten Bereich ist heute der Mikroschalen-Helm. Er hat einen sehr glatten Kunststoffüberzug und meistens zwei oder mehr Lüftungsschlitze. Beinahe immer ist er ergonomisch geformt.

Unterschiede bei einem Fahrradhelm für Kinder

Gerade bei Kindern ist der Schutz des Kopfes besonders wichtig. Durch das junge Alter ist die Schädeldecke noch nicht so hart wie bei Erwachsenen und Spätfolgen treten nach einem Unfall öfter auf als bei Erwachsenen.

Ein Fahrradhelm für Kinder (s. Fahrradhelm Kind Test) ist natürlich logischerweise etwas kleiner. Das ist wichtig, da nur eine optimale Passform sicheren Schutz gewährleisen kann. Bunte Farben oder Bilder sorgen dafür, dass das Kind den Helm auch gerne trägt.

Funktionsweise eines Radhelms

zwei radfahrer

Es gibt zwei mechanische Haupt-Schutzmechanismen über die ein Radhelm wirkt. Der Erste ist, dass dieser als zusätzliche Knautschzone einiges an Energie absorbiert, bevor der Aufprall den Kopf erreicht.

Das geschieht indem der Helm entweder zusammengedrückt wird oder sogar zerbricht.

Deshalb muss man einen Helm nach einem Unfall auch immer ersetzen. Der Zweite Schutzmechanismus ist die glatte Oberfläche des Radhelms. Diese führt im Falle eines Sturzes zum Rutschen und verhindert so ein Verkeilen, was zu höherer Wucht führen würde.

Wie viel darf er kosten?

Für den sportlichen Bereich gibt es hier natürlich wie immer keine Grenze nach oben. Leichter und luftiger wird hier von den Herstellern bis zu Preisen von 250EUR und mehr betrieben. Das ist natürlich für den alltäglichen Gebrauch nicht notwendig.

Wem es wirklich nur darum geht ganz spartanisch einen Sicherheitsgewinn zu erhalten, für den reichen die normalen Billigmodelle von 20-30EUR aus. Einen komfortablen und nicht allzu schweren Helm erhält man schon um die 50EUR Euro ohne Schwierigkeiten. Ein gutes Beispiel für einen solchen Helm ist der Uvex City.

Zu beachten

Achten sie beim Kauf eines Radhelmes darauf, dass die verschiedenen Prüfzeichen vorhanden sind. Es sollte sich die deutsche DIN 33 954 darauf befinden und außerdem immer öfter das europäische Prüfzeichen, dass bspw. so aussieht: CE 2007.

Auch wichtig ist festzustellen, ob der Fahrradhelm passt und gemütlich ist. Die Passform ist sogar ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Am besten kaufen sie einen Helm im Laden wo sie ihn sich anschauen können und ihn anprobieren können.

Hier noch ein Tipp, wie man den Helm richtig aufsetzt: